31. Juli 2017 | Lesezeit: 5 Minuten

Wir bei KLINGEL freuen uns als in Pforzheim verwurzeltes Unternehmen in diesem Jahr über einen besonders schönen Anlass. Die „Goldstadt Pforzheim“ feiert 2017 den 250. Geburtstag der Schmuck- und Uhrenindustrie und lädt alle herzlich ein, daran teilzuhaben. Besucher dürfen sich auf verschiedenste Ausstellungen über traditionsreiche Schmuckkunst und innovative Designs hoffnungsvoller Nachwuchstalente freuen. Weil wir bei KLINGEL Schmuck lieben und wissen, welche Magie er ausstrahlen kann, haben auch wir die schönsten Schmuckstücke der Designer für Sie in unser Sortiment aufgenommen. Sie dürfen sich auf exklusive Jubiläumsangebote freuen. Welcher Schmuckkünstler in Pforzheim Rang und Namen hat und wie die Stadt zur Goldstadt wurde, können Sie nun erfahren.

Ein Stadt für ihr Gold und die Schmuckdesigner.

Pforzheim im Goldrausch – wie alles begann

Der Anfang der Geschichte liegt im Jahr 1767, als Markgraf Karl Friedrich von Baden dem Franzosen Autran die Eröffnung einer Uhrenmanufaktur in seiner Stadt erlaubt. In der „Schmuck- und Stahlwarenfabrik“ wird der Grundstein für Pforzheims goldene Zeiten gelegt. 1768 entsteht die erste Zeichenschule, wo Nachwuchstalente mit Entwürfen filigraner Schmuckstücke ihrer Kreativität und Fantasie freien Lauf lassen und das Handwerk in einer der ersten Berufsschulen weltweit von der Pike auf erlernen. 1833 erfolgt die Gründung einer Gewerbeschule und die Anzahl der Betriebe für Schmuckherstellung steigt bis ins Jahr 1864 auf sagenhafte 190. Im Laufe des Jahrhunderts folgen Gründungen von Kunstgewerbeschulen und -vereinen und 1900 sind zum ersten Mal Pforzheimer Schmuckfabriken auf der Weltausstellung in Paris vertreten.

Im Schrecken des Zweiten Weltkrieges ergeht es Pforzheim wie vielen anderen Städten – innerhalb von nur 22 Minuten wird die Stadt bei einem Bombenangriff fast vollständig dem Erdboden gleich gemacht. Doch mit viel Optimismus gelingt der mühsame Wiederaufbau. 1950 erlangt Pforzheim wieder seine Stellung als wichtigste Stadt der Schmuck- und Uhrenherstellung in Deutschland. Auch KLINGEL steigt, unter anderem mit Hilfe der Schmuckindustrie, zu einem großen Unternehmen in Pforzheim auf. Durch die zahlreichen Branchen der Schmuck- und Uhrenindustrie überschreitet Pforzheim 1975 die Einwohnerzahl von 100.000 und wird zur Großstadt. Kreative Köpfe machen sich als Schmuckdesigner weit über die Grenzen der Stadt einen Namen mit ihren Ideen und wunderschönen Kreationen und begeistern bis heute. Pforzheimer Schmuck reicht von klassisch über extravagant bis hin zu innovativ und modern.

Schmuckdesigner Piet van den Boom wurde mit über 70 internationalen Preisen und zahlreichen Einzelausstellungen geehrt.

Piet van den Boom – extravagante Goldschmiedekunst in Perfektion

Der Goldschmied Piet van den Boom ist einer der vielen Pforzheimer Schmuckdesigner, die es zu Rang und Namen gebracht haben. Seit 1974 ist er als freischaffender Künstler in Pforzheim aktiv und wurde bereits mit über 70 internationalen Preisen und zahlreichen Einzelausstellungen für seine Arbeit geehrt. Mit seinen Schmuckstücken möchte er das ausdrücken, was Menschen bewegt. Für die Entwürfe seiner Jubiläumskollektion wurde er kürzlich geehrt und mit einem Honorar von 3000 Euro bedacht, das er sogleich an die Institution „Menschen in Not“ spendete. Wir sind stolz darauf, seine Designs im KLINGEL-Onlineshop präsentieren zu dürfen.

Seine „Goldlady“ soll eine Identifikation zwischen Schmuck und Trägerinnen herstellen.

Für seine „Goldlady“, einen extravaganten Anhänger, den Sie auch als silberne Variante bekommen können, findet Piet van den Boom schöne Worte: „Sie soll eine Identifikation zwischen Schmuck und Trägerinnen herstellen – Trägerinnen, die sich an ihrer Weiblichkeit, an ihrer femininen Seite erfreuen.“ Das zweite prämierte Glanzstück von Piet ist ein Ring mit Gold-Mosaik, der laut Designer Motive aufgreife, die mit Schmuckgeschichte in Verbindung gebracht würden. Hier können Sie Sterne, Blüten, Sonnengesichter oder auch Schneckenhäuser, Muscheln und Federn entdecken – filigran ausgearbeitet bis ins Detail. Auch für diese Arbeit findet Piet philosophische Worte: Er habe etwas schaffen wollen, das man als etwas sehr Persönliches an andere übertragen könne – immer in der Hoffnung, eine Bedeutung über den einzelnen Tag hinaus zu schaffen.

Das Schmuck-Set „Facetten“ entwarf Melanie Jahnk und und belegte damit Platz 1.

Die Kreationen der jungen Designer – Natur trifft auf gerade Linien

In der Goldstadt Pforzheim befinden sich Scheideanstalten, Gießereien, Galvanik- und Werkzeugfirmen direkt vor Ort. Dort ist auch der Standort der Goldschmiedeschule und die Hochschule bildet junge Schmuck-Designer aus. Auch die Nachwuchstalente der Schmuckherstellung werden oft ausgezeichnet – für moderne Gold-Arbeiten erhielten einige von ihnen kürzlich den begehrten Design-Award. Dieses traumhafte Set aus » Ohrsteckern, » Ring und Goldreif mit Anhänger entwarf Melanie Jahnke, Studentin der Fachrichtung Schmuckdesign. Sie überzeugte die Jury und belegte Platz 1. „Facetten“ ist der Name dieser Trilogie, die die Schmucktradition der Goldstadt Pforzheim neu interpretiert. Die Vielseitigkeit der Goldstadt im Bereich der Schmuckgestaltung inspiriere sie immer wieder neu, so Melanie Jahnke. Aus der Inspiration entstand dieser Hingucker aus feinem Gelbgold und schimmernden Perlen – eine wunderschöne Symbiose von natürlichen Materialien mit moderner Geradlinigkeit im Design.

Besondere Schmuckstücke zu Jubiläumsangeboten finden Sie im KLINGEL-Onlineshop.

Wir präsentieren Ihnen wunderschöne Jubiläumsangebote der Goldstadt

Es gibt unzählige weitere Schmuckdesigner, die in der Goldstadt Pforzheim arbeiten. Die besonderen » Jubiläumsangebote, die wir Ihnen im KLINGEL-Shop anbieten, fallen unter die schönsten Werke dieser Künstler. Wenn Sie zum Beispiel opulente und in sich doch fein gearbeitete Ringe lieben, entfacht dieser Damenring aus Gelbgold ein wahres Feuerwerk an Ihrer Hand. Rubine, Smaragde und ein königlicher Saphir in der Ringmitte funkeln um die Wette. Dazu passt ein Edelstein-Collier aus feinstgeschliffenen Perlen von Rubin, Saphir und Smaragd. An drei ineinander verschlungenen Ketten scheinen sie sich zu umtanzen, hier und da unterbrochen von kleinen vergoldeten Perlen. Insgesamt halten wir um die 70 Jubiläums-Schmuckstücke für Sie bereit und laden Sie herzlich dazu ein, sich in Ruhe umzuschauen und den Zauber der Pforzheimer Goldschmiedekunst selbst zu erleben!

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