29. August 2018 | Lesezeit: 4 Minuten

Sommer und Sonne animieren zu ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen in geheimnisumwitterten Wäldern. Erkunden Sie beeindruckende Landschaften auf Schusters Rappen, lernen Sie neue Pflanzen kennen und beobachten Sie Tiere, die Sie sonst nie zu sehen bekommen – in der Natur gibt es immer viel zu entdecken. Richtig viel Spaß macht Ihr Outdoor-Trip aber nur mit einem perfekt gepackten Rucksack. Funktionalität gepaart mit Leichtigkeit – das gilt für die Kleidung genauso wie für den Rucksack. Nehmen Sie sich vor Ihrem Trip in die Natur daher genügend Zeit für die Planung. Stellen Sie unterwegs fest, dass etwas Wichtiges fehlt, ist das genauso ärgerlich wie die Belastung durch einen viel zu schweren Rucksack. Wir haben einige Tipps für einen gut gepackten Rucksack gesammelt – für sorglosen Wanderspaß und unbeschwerte Momente in der Natur!

Die richtige Ausrüstung

Bevor Sie anfangen, den Rucksack zu packen, legen wir Ihnen eine gute Grundausstattung ans Herz. Dazu gehören gut eingelaufene » Wanderschuhe und eine funktionale Bekleidung. Die speziellen Materialien der Outdoor-Bekleidung sorgen dafür, dass Feuchtigkeit rasch nach außen dringt. Zudem trocknet die Kleidung zügig und ist angenehm leicht. Mit einer Wanderhose, einem Shirt und einer atmungsaktiven Weste sind Sie im Sommer bestens ausgestattet.

Was noch fehlt, ist ein » Rucksack, wobei nicht jeder Rucksack zum Wandern geeignet ist. Wanderrucksäcke sind verhältnismäßig leicht, bieten eine praktische Aufteilung sowie viel Bewegungsfreiheit. Außerdem verteilen gut verarbeitete Trekkingrucksäcke das Gewicht besonders schonend auf dem Rücken. Eine Eigenschaft, die wir bereits nach kurzer Zeit flotten Wanderns sehr zu schätzen wissen. Aus dem Grund gilt bei kurzen Wanderungen das Gleiche wie bei ausgedehnten Outdoor-Trips: Nehmen Sie so viel wie nötig und so wenig wie möglich mit! Natürlich hängt die komplette Ausrüstung von Witterung und Terrain ab, doch mit unserer Packliste sind Sie bei sommerlichen Temperaturen auf (fast) alles vorbereitet.

Unverzichtbar: die wichtigsten Dinge

– Regenkleidung! Aber haben wir nicht Sommer? Auch in der schönen Jahreszeit kann es insbesondere in den Bergen zum plötzlichen Wetterwechsel kommen. Ein Wechsel-Shirt, eine wasser- und winddichte Jacke sowie eine Regenhose wiegen nicht viel und beanspruchen nur wenig Platz.
– Ein Stirnband hält das Haar im Zaum und eine Schirmmütze schützt vor starker Sonne.
– Sonnencreme, ein Lippenbalsam mit Lichtschutzfaktor sowie eine » Sonnenbrille gehören ebenfalls in den Rucksack.
– Eine Trinkflasche oder ein Trinksystem mit mindestens 1,5 l Wasser darf bei keiner Wanderung fehlen.
– Ein Erste-Hilfe-Set inklusive Blasenpflaster, Taschentücher und Zeckenkarte ist Pflicht und sollte griffbereit sein.
– Ausweis, Handy, Bargeld, EC- und Versichertenkarte sind am besten in einem kleinen Plastikbeutel aufgehoben – so sind sie bei Regen geschützt und leicht zu finden.
– Die Menge des Proviants hängt vor allem von der Länge des Outdoor-Trips und der Wetterlage ab, mit Trockenobst und Nüssen machen Sie aber nichts verkehrt.
– Landkarte und Kompass erscheinen vielleicht ein wenig antiquiert. Haben Sie unterwegs weder Netz noch Akku, sieht das aber ganz anders aus. 😉

Damit kann nichts mehr schiefgehen: kleine, aber feine Extras

– Was mag das für ein kleiner Punkt am Gipfel sein? Ein Bergsteiger? Eine Gämse? Ein Fernglas sorgt für erhellende Momente. Gerade in Gegenden mit wilder Flora und Fauna machen die schönen Erinnerungen das Gewicht wieder wett.
– Eine » Kamera ist ebenfalls nicht ganz leicht, hält aber die schönsten Momente für die Ewigkeit fest.
– Ein GPS-Gerät sorgt dafür, dass Sie sich nicht verlaufen. Zudem kann es richtig Spaß machen, sich unterwegs zu orten.
– Eine Regenhülle schützt den Rucksack bei überraschendem Sommerregen sowie die Funktionskleidung auf regenfeuchten Bänken und nimmt kaum Platz weg.
– Ein hochwertiges Taschenmesser kann bei jeder Wanderung hilfreich sein und sollte auch in Ihrem Rucksack nicht fehlen.
– Leichte » Teleskop-Wanderstöcke lassen sich gut verstauen und erleichtern nicht nur in bergigen Regionen das Fortkommen erheblich. Zudem sind sie sehr hilfreich, falls Sie sich unterwegs eine Blase einhandeln oder den Fuß verstauchen.
– Eine Stirnlampe wiegt ebenfalls kaum etwas und sollte einen Platz in Ihrem Rucksack finden.

Die richtige Sortierung – was gehört wohin?

Liegt alles bereit? Dann geht es an die hohe Kunst des Packens. Leichte und voluminöse Dinge wie die Regenbekleidung kommen ganz nach unten. Schwere Gegenstände sollten in Schulternähe, möglichst nah am Rücken liegen. Dinge, die Sie oft oder plötzlich brauchen könnten wie Sonnencreme, Cap oder das Erste-Hilfe-Set bringen Sie im Deckelfach unter. Tipp: In Drogeriemärkten erhalten Sie viele Produkte auch in Reisegröße, die für Tagestouren absolut ausreichend sind. Alternativ füllen Sie etwas Sonnencreme ab.

Damit die Lastenverteilung ausgewogen bleibt, hängen Sie möglichst nichts außen an den Rucksack. Ausnahme: Die Teleskop-Wanderstöcke, die Sie an einer dafür vorgesehenen Seitenschlaufe befestigen. Nehmen Sie zwei etwas kleinere Wasserflaschen mit und verteilen Sie das Gewicht gleichmäßig an beiden Seiten. Ein weiterer Tipp: Verstauen Sie Proviant oder Bekleidung in bunten Packsäcken aus Nylon. Damit vermeiden Sie lästiges Herumkramen im Rucksack.

Dieselbe Sortierung gilt übrigens auch, wenn Sie für kurze Strecken den kleinen, schicken Stadtrucksack packen. Achten Sie in dem Fall ganz besonders darauf, so wenig wie möglich im Rucksack zu platzieren, damit am Rücken nichts zwickt und drückt.

Ist alles gepackt, die Brotzeit geschmiert und die Route geplant? Dann kann es ja losgehen! Wir wünschen Ihnen beschwingte Schritte sowie tolle Momente in der Natur. Verraten Sie uns gerne in den Kommentaren, was in Ihrem Rucksack nicht fehlen darf – wir freuen uns auf Ihre Tipps!

Empfehlungen der Redaktion

Ihre Meinung ist gefragt
Schreiben Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.